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60 Jahre - Aus der Chronik der Wirtschaftsschule Ingolstadt1949Die "Private Handelsschule Ingolstadt" wird durch Dr. Limmer und Prof. Appelt gegründet. Ausbildungszweige sind die Zweijährige und Einjährige Handelsschule und ein Halbjahreslehrgang. Im heutigen Kolpinghaus werden 80 Schüler von fünf Lehrern unterrichtet. Das Schulgeld beträgt monatlich 30 DM und Schulleiter ist Prof. Appelt. 1954Es erfolgt die Angliederung eines dreijährigen Ausbildungszweiges (8., 9. und 10. Klasse). 1962Zusätzlich wird die vierjährige Ausbildung übernommen (7., 8., 9. und 10. Klasse). 1964Der dreijährige Ausbildungszweig wird staatlich anerkannt. 1966Zusätzlich zum dreijährigen Ausbildungszweig wird auch der vierjährige Zweig anerkannt. 1973Mit über 800 Schülern erreicht die Schülerzahl aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge ihren vorläufigen Höchststand. Der allgemeine Trend rückläufiger Schülerzahlen in den nächsten Jahren bereitet danach auch der Wirtschaftsschule Sorgen. 1980Tod der Schulträgers Dr. Limmer 1981Tod des Schulträgers Prof. Appelt Der erste Elternbeirat wird gewählt. 1982Es erfolgt die Umwandlung der Trägerschaft in einen Gemeinnützigen Schulverein e.V. Es wird eine Übergangsklasse (9. und 10. Klasse) eigeführt. Die ersten 12 Triumph-Adler PC werden angeschafft. 1986Dipl. oec. Elmar Tittes übernimmt das Amt des Schulleiters. 1987Es gründet sich der Freundeskreis ehemaliger Handels- und Wirtschaftsschüler mit ca. 200 aktivern Mitgliedern. 1988Die Schülerzeitung "Wisch" und der "Jahresbericht der Wirtschaftsschule" werden sozusagen geboren. 1989Die Schule feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Über zehntausend Absolventen haben die Schule erfolgreich abgeschlossen. Der Bildschirmtext (BTX) wird eingeführt, ebenso wie das Multi-Tast-System (MTS) in der Textverarbeitung. 1990Mit 330 Schülern wird die Wirtschaftsschule Ingolstadt die größte Wirtschaftsschule in freier Trägerschaft in Oberbayern. Es wird der erste Kunstkalender mit Schülerarbeiten veröffentlicht. Die Schülerzeitung "Wisch" erhält zahlreiche Preise u. a. den 2. Preis beim oberbayerischen Schülerzeitungswettbewerb. 1991Mit 390 Schülern ist die Wirtschaftsschule Ingolstadt die größte Wirtschaftschule in freier Trägerschaft in ganz Bayern. 1992Mit dem College Emile Zola in Paris beginnt ein reger Schüleraustausch. Für Schüler der 9. Klassen wird das dreitägige Projekt "Berufswahl" eingeführt. In den PC-Räumen wird erstmals an Computern mit 486-Prozessoren gearbeitet. 1993In der ersten Übungsfirma lernen die Schüler im Rahmen der "Betriebswirtschaftlichen Übungen" alle kaufmännischen Arbeiten praktisch anzuwenden. Als weitere Wahlpflichtfächer werden Französisch, Bürokommunikation und Mathematik eingeführt. 1994Die Schülerzeitung "Wisch" setzt sich gegen 504 Teilnehmer beim landesweiten Wettbewerb der Schülerzeitungen durch und gewinnt den 1. Preis. Mit Udo Quellmalz als Sportlehrer, dem späteren Weltmeister und Olympiasieger, wird Judo als weitere Sportart im differenzierten Sport angeboten. 1995Ein schuleigenes Fernsehstudio wird eingerichtet. Im Rahmen von Wisch-TV (Wahlfach) lernen Schüler den Umgang mit den Medien Video, Film und Fernsehen. Die Schauspielgruppe "MuWis" wird geründet. 1996Die Wirtschaftsschule zieht aus dem Ignatiusbau in der Jesuitenstraße in das Haus D am Brückenkopf. Mit HOPU 96 (handlungsorientierter Projektunterricht) können Schüler in Zusammenarbeit mit Radio IN hinter die Kulissen der Radioarbeit schauen. Die Schule wird für den Beitrag "Zweisprachiger kultureller Radiosender" als "Schule des Jahres 1996/97" beim bayerischen Wirtschaftsschultag ausgezeichnet. 1997Einrichtung der ersten Klasse im neuen mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig, der mit Mathematik, Physik und Chemie auf einem Beruf im kaufmännisch-technischen oder handwerklichen Bereich vorbereitet. Die Theatergruppe "MuWis" führt an der Werkstattbühne im Theater Ingolstadt ihr erstes Stück "Der Mammon und die Phantasie" auf. Die Wirtschaftsschule Ingolstadt organisiert den fünften Bayerischen Wirtschaftsschultag. Neben einer Vielzahl von Ehrengästen empfängt die Wirtschaftsschule über 700 Lehrerinnen und Lehrer. 1998Die von der damaligen Klasse M 7 a in Projektarbeit entwickelte Ausstellung "Von Windsäcken, Zauberkräutern und Fingernudeln - auf den Spuren des Odysseusbin Ingolstadt" wird drei Monate im Stadtmuseum gezeigt. 1999Der Wirtschaftsschulpreis 1999 wird im Rahmen des "Tages der Wirtschaftsschule" in Erlangen für herausragende kulturelle Arbeit an der Wirtschaftsschule Ingolstadt vergeben. Ein Multimediasaal mit modernen PCs, strahlungsfreien Flachmonitoren und Beamren wird neu eingerichtet. Die Schulpartnerschaft mit dem Istituto Tecnico Commerciale e Turistico in Viareggio (Italien) beginnt. 2000Die Wirtschaftsschule Ingolstadt begeht ihren fünfzigsten Geburtstag. Sie ist mit 598 Schülern weiterhin die größte bayerische Wirtschaftsschule in freier Trägerschaft. Die Wirtschaftsschule Ingolstadt ruft die "Theatertage der Bayerischen Wirtschaftsschulen" ins Leben. Die Schulspielgruppe "MuWis" erhält für "Von 50 auf 100/0", ihren selbstgeschriebenen Streifzug durch die Geschichte von Bildung und Erziehung, einen Preis für Politik und Geschichte der "Stiftung Jugend fragt e.V." 2001Das Heinrich-Stiefel-Schulmuseum wird an der Wirtschaftsschule Ingolstadt gegründet. Die "MuWis" erhalten einen Sonderpreis bei den Ingolstädter Literaturtagen und die Schule einen Sonderpreis zum Wirtschaftsschulpreis 2001. Das erste Notebook-Klassenzimmer wird eingerichtet. Die Wirtschaftsschule Ingolstadt plant und organisiert einen Regionalkongress zur Schulmotivation. 2002Übungsfirmen der Wirtschaftsschule Ingolstadt nehmen an der Übungsfirmenmesse in Bozen (Italien) teil. Das Fach Projektarbeit wird für die 9. und 10. Klassen eingeführt. 2003"Wisch-TV" gewinnt den zweiten Preis beim schularten-übergreifenden Wettbewerb "Erinnerungszeichen - Straßennamen erzählen Geschichten". 2004Die "MuWis" werden mit der Eigenproduktion "Go! Eine Beincollage" zu einem Theaterfestival europäischer Schulen in Carrara (Italien) eingeladen. Das Schulmuseum nimmt zum ersten Mal an der Nacht der Museen teil. 2005Die Wirtschaftsschule Ingolstadt erhält den Wirtschaftsschulpreis von der Landeselternvereinigung. Die "MuWis" nehmen am Jugendfestival in Grasse (Frankreich) teil und treten auf der Bundesgartenschau in München auf. 2006Trotz schwieriger Zeiten haben schon 89 % der 127 Absolventen vor Beginn der Prüfungen einen Ausbildungsplatz. Die Schüler von "Wisch-TV" gewinnen einen 3. Preis für ihren Film "Das alte Handwerk der Lebzelter". Im Heinrich-Stiefel-Schulmuseum läuft die Sonderausstellung "Computerwelten - vom Abakus zum Avatar". Auf der begleitenden Veranstaltung spricht der Sohn von Konrad Zuse. 2007Die "MuWis" nehmen am Theaterfestival "Maski" in Moskau und am Theaterfestival in Grasse teil. Das Heinrich-Stiefel-Schulmuseum zeigt die Sonderausstellung "Struwelpeter". 2008Ende Mai haben 90 % der Schüler einen Ausbildungsplatz oder wollen auf die FOS wechseln. Elektronische Tabletts im Verbund mit Beamern, Leinwänden und Lautsprechern erzetzen die herkömmlichen Tafeln in allen Klassenzimmern. Die Schülerbibliothek (ein Ergebnis der Projektarbeit der damaligen V 8 c) wird eröffnet. Die "MuWis" nehmen wieder an Theaterfestivals teil, in Murska Sobota (Slovenien) und in Agadir (Marokko). 2009In einer Spendenaktion sammeln die Schüler tausend Euro für die Klinikclowns im Klinikum Neuburg. Das Heinrich-Stiefel-Schulmuseum stellt die Nacht der Museen unter das Motto "Der erste Schultag - einst und heute". Ein Produktionsteam dreht im Auftrag vom Fernsehsender "Pro 7" einen Sendebeitrag für "Galileo", der im September gesendet wird. Die Ganztagesbetreuung startet mit dem Schuljahr 2009/2010 an der Wirtschaftsschule Ingolstadt. 2010Die 60-Jahrfeier findet im Stadttheater Ingolstadt statt. Es wird die Private Tilly-Realschule Ingolstadt gegründet. Gründungsschulleiter ist Elmar Tittes. Im September nimmt diese ihren Betrieb mit zwei Klassen und 40 Schülern auf. Die Wirtschaftsschule hat 686 Schüler und 53 Lehrkräfte. ![]() |
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